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Tipps & Informationen

Diese Zusammenstellung ist zum Teil von EURA MOBIL übernommen, dem Hersteller unserer Wohnmobile.

g Richtiges Wohnmobilfahren
g Vorschriften für Beifahrer
g Richtiges Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit
g Vignettenpflicht in Österreich
g Geld und Paiere weg?
g Wie sichere ich mein Heim bei Abwesenheit?
g Handyverlust im Urlaub


Richtiges Wohnmobilfahren

Fahrten mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil erfordern Umsicht, denn sowohl Anhänger als auch Reisemobile

  • haben einen längeren Bremsweg als der vertraute Pkw.
  • brauchen deutlich länger zum Beschleunigen. Das ist gerade beim Überholen von Bedeutung.
  • haben einen höheren Schwerpunkt, der geringere Kurvengeschwindigkeiten zulässt als beim Pkw und ein schnelles Ausweichen erschwert.
  • bieten dem Wind große Angriffsflächen. Sie können daher bei starkem Seitenwind leichter ins Wanken geraten oder zur Seite abdriften.
  • haben eine größere Fahrzeuglänge und -breite, so dass Probleme beim Abbiegen die Folge sind.

Jeder Fahrer sollte sich daher ausgiebig mit den Außenmaßen vertraut machen. Beim Rückwartsfahren mit Wohnanhänger immer daran denken, dass der Hänger beim Einschlagen des Lenkrads in die entgegengesetzte Richtung lenkt. Auf Nummer sicher geht, wer sich beim Zurücksetzen einweisen lässt, sonst ist schnell ein ärgerlicher Bagatellschaden verursacht.
Um ein Gefühl für das Handling des geiehenen Wohnwagens oder Reisemobils zu bekommen, ist es ratsam, vor der Fahrt zumindest einige Runden auf einem Parkplatz zu drehen. Wenn Sie mehr lernen wollen: Intensive Fahrkurse werden von Automobilclubs und Wohnmobilherstellern angeboten.


Vorschriften für Beifahrer

Während sich im fahrenden Wohnwagen keine Personen aufhalten dürfen, können in Reisemobilen die Passagiere während der Fahrt auf Sitzen mit Gurten Platz nehmen. Kinder brauchen wie im Pkw ein passendes Rückhaltesystem. Sitze quer zur Fahrtrichtung sind tabu.

Richtiges Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit

Uns ist selten bewusst, wie groß die Wassermengen sind, die bei normaler Nutzung in einem Reisemobil oder Wohnwagen freigesetzt und von der Luft aufgenommen werden. Allein im Schlaf gibt eine Person pro Nacht über Haut und Atemluft etwa einen Liter Wasser ab. Außerdem wird die Luft bei Kochvorgängen, beim Geschirrspülen, Duschen und Waschen mit Wasserdampf angereichert.

Die nachstehenden Empfehlungen sollen helfen, unter Berücksichtigung der technisch-physikalischen sowie hygienischen Anforderungen energiesparend zu heizen und zu lüften:

  • Heizen Sie den Aufbau ausreichend und vor allem möglichst kontinuierlich! Die Wandoberflächentemperatur in mäßig gelüfteten Aufbauten sollte 15°C - 17°C möglichst nicht unterschreiten. Das erfordert Raumlufttemperaturen von etwa 18°C.
  • Unterbinden Sie die Luftzirkulation nicht! Das ist besonders wichtig an den Außenwänden der Schränke. Entsprechende Luftschlitze nicht mit Wäsche oder ähnlichem verdecken.
  • Lüften Sie bedarfsgerecht und dennoch energiebewusst. Dies gelingt am besten durch kurzes, intensives Lüften. Sie sollten deshalb Dachluken, Fenster und Tür kurzfristig weit öffnen und nach Möglichkeit Durchzug schaffen. Nach etwa zehn Minuten ist die verbrauchte feuchte Raumluft durch trockene Frischluft ersetzt, die nach Erwärmung wieder zusätzlichen Wasserdampf aufnehmen kann. Der Vorteil dieser "Stoßlüftung" ist, dass mit der verbrauchten Luft nur die darin enthaltene Wärme entweicht, während die in den Wänden und Einrichtungsgegenständen gespeicherte, viel größere Wärmemenge im Raum bleibt und nach dem Schließen der Fenster mithilft, die Frischluft schnell wieder auf die gewünschte Temperatur bringen.
  • Vermeiden Sie Dauerlüften während der Heizperiode. Offene Fenster verursachen ein Mehrfaches an Wärmeverlust gegenüber einer "Stoßlüftung".
  • Drehen Sie beim Lüften die Heizung zurück. Aber Vorsicht bei Frost! Ein Abdrehen der Heizung darf nur bei einer kurzen Stoßlüftung erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass das Wasser einfriert.
  • Größere Wasserdampfmengen, die z.B. beim Kochen oder Duschen entstehen, sollten durch gezieltes Lüften des Raumes sofort nach außen abgeführt werden.

Vignettenpflicht in Österreich

Für Wohnmobile und Kraftfahrzeuge mit Campinganhänger eglten folgende Vignettenpreise:

Kraftfahrzeuge bis zu einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von 3.5 t, wobei das Gesamtgewicht eines Anhängers zu dem des Zugfahrzeuges nicht addiert wird

Jahres-Vignette
2-Monats-Vignette
10-Tages-Vignette
72,60 €
21,80 €
7,60 €

Zu weiteren Information können Sie sich die Broschüre "Bemautung von Wohnmobilen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen" der Asfinag herunterladen (PDF, 1.12 MB)

Aus gegebenen Anlass möchten wir auf folgende kritische Streckenabschnitte hinweisen, auf denen es in der Vergangenheit zu ungewolltem Auffahren auf das vignettenpflichtige Straßennetz gekommen ist.

Achtung: A13 Brennerautobahn Richtung Norden, letzte Abfahrtsmöglichkeit vor Beginn des vignettenpflichtigen Straßennetzes ist INNSBRUCK-SÜD.

Achtung: Landecker-Tunnel ist vignettenpflichtig!

Achtung: A14 Rheintalautobahn, Vignettenpflicht bei Bregenz ab der Autobahnauffahrt Hörbranz-Lochau in Richtung Deutschland.

Detailpläne hierzu finden Sie hier...


Papierverlust

Groß ist der Schreck, wenn man im Ausland feststellen muss, dass Geld und Papiere verloren gingen oder gestohlen wurden. In dieser Situation gilt es zunächst einmal kühlen Kopf zu behalten. Die folgenden Tipps werden Ihnen helfen, die Situation zu meistern:

  • Beugen Sie vor: Machen Sie schon zuhause Kopien von allen wichtigen Dokumenten und bewahren Sie diese im Urlaub getrennt von den Originalen auf. Nehmen Sie 2 Passbilder mit, damit im Urlaub schnell Ersatzdokumente ausgestellt werden können.
  • Notieren Sie alle wichtigen Nummern: Telefon-, Scheckkarten-, Kreditkarten-, Pass-, und Banknummern auf einem Zettel, den Sie zusätzlich bei Freunden oder Verwandten hinterlassen. Im Fahrzeug ist der Zettel an einen sicheren Ort geklebt. Eine Checkliste finden Sie hier...
  • Notieren Sie alle Sperr-Telefonnummern Ihrer Karten. Wir haben für Sie diese Notfallnummern hier zusammengestellt.
  • Im Falle des Falles: Zuerst die Polizei verständigen (Protokoll für die Versicherung). Dann so schnell wie möglich Bankkonten, Kreditkarten etc. sperren lassen. Zahlt Ihr Kreditkarten-Unternehmen ein Notfallgeld? (Vor Antritt der Reise erkundigen)
  • Botschaft oder Konsulat des Urlaubslandes ansprechen, um Ersatzpapiere zu bekommen. Hierzu benötigen Sie die Verlustbescheinigung der Polizei und die beiden Passbilder. Autopapiere, Führerschein und Personalausweis können Sie nur in Deutschland bekommen.
  • Extra-Tipp:
    Scannen Sie Ihre Papiere zuhause in Ihren Computer und senden Sie diese Dokumente an Ihre eigene E-Mail Adresse. So können Sie im Urlaub an jedem Ort der Erde eine Kopie Ihrer Papiere ausdrucken.

Wie sichere ich mein Heim bei Abwesenheit?

Urlaubszeit ist Einbruchzeit. Als Urlauber sollte man zuhause den Eindruck erwecken, dass das Haus oder die Wohnung bewohnt ist. Grundsätzlich ist die Sicherheit des Anwesens durch eine intakte Nachbarschaft erhöht. Dieses gilt besonders für Bewohner in Mehrfamilienhäusern, denn hier werden allein 35 % aller Einbrüche verübt. Darum:

  • Die Haustür-Schlüssel an eine Vertrauensperson abgeben
  • Den Briefkasten leeren lassen
  • Im Garten oder auf dem Balkon Kinder-Spielzeug liegen lassen
  • Die Hausschlüssel nicht in der Nähe der Tür verstecken (Blumenkübel, Steine)
  • Einstiegshilfen wie Gartenmöbel, Leitern und Mülltonnen einschließen
  • Auf dem Anrufbeantworter nicht den Urlaub verkünden
  • Alle Türen zwei Mal abschließen
  • Wertsachen an sicheren Orten (Banksafe) aufbewahren, nicht etwa an Einbrechern bekannten Orten wie: Schlafzimmer- oder Küchenschrank
  • Mit Zeitschaltuhren Lampen und Radios ungleichmäßig ein- und ausschalten (Nicht die ganze Nacht laufen lassen, um die Nachbarn nicht zu verunsichern.)

Mehr interessante Tipps finden Sie auch auf dieser Polizei-Seite.


Handyverlust im Urlaub

Der erste Schritt: die Karte des Telefons sofort sperren lassen! Sofern der Dieb oder Finder auf Kosten des Handy-Besitzers telefoniert, kann das nämlich teuer werden. Je nach Vertragspartner haftet der Besitzer für die bis zur Verlustmeldung angefallenen Gesprächskosten. Der ADAC empfiehlt, sich die wichtigsten Nummern zu notieren, d.h.

  • die Notrufnummer des Anbieters
  • die eigene Handynummer
  • das Kennwort oder die Geheimzahl
  • die Seriennummer des Geräts (Imei-Nummer)
  • die Nummer der SIM-Karte

Diese Daten werden vom Anbieter und der Polizei benötigt. Die Imei-Nummer ist deshalb wichtig, damit der Dieb das Gerät nicht mittels einer anderen Karte nutzen kann. Die Nummer besteht aus 15 Ziffern und man findet sie hinter dem Akku des Geräts. Um sie auf dem Display abzulesen, muss der Tastencode

Stern - Raute - null - zwei - Raute

eingegeben werden. Wenn das Handy irgendwo vergessen wurde hilft es manchmal, die eigene Nummer zu wählen. Vielleicht handelt es sich am anderen Ende ja um einen ehrlichen Finder.
Da bei Verlust des Handys auch die persönlichen Telefonnummern verloren gehen, ist es ratsam, diese vor der Reise zusätzlich zu notieren. Die Notfallnummern zum Sperren des Handys finden Sie hier…


 
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