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Richtiges Wohnmobilfahren
Fahrten mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil erfordern Umsicht,
denn sowohl Anhänger als auch Reisemobile
- haben einen längeren Bremsweg als der vertraute Pkw.
- brauchen deutlich länger zum Beschleunigen. Das ist gerade beim
Überholen von Bedeutung.
- haben einen höheren Schwerpunkt, der geringere Kurvengeschwindigkeiten
zulässt als beim Pkw und ein schnelles Ausweichen erschwert.
- bieten dem Wind große Angriffsflächen. Sie können daher bei
starkem Seitenwind leichter ins Wanken geraten oder zur Seite
abdriften.
- haben eine größere Fahrzeuglänge und -breite,
so dass Probleme beim Abbiegen die Folge sind.
Jeder Fahrer sollte sich daher ausgiebig mit den Außenmaßen vertraut
machen. Beim Rückwartsfahren mit Wohnanhänger immer daran denken,
dass der Hänger beim Einschlagen des Lenkrads in die entgegengesetzte
Richtung lenkt. Auf Nummer sicher geht, wer sich beim Zurücksetzen
einweisen lässt, sonst ist schnell ein ärgerlicher Bagatellschaden
verursacht.
Um ein Gefühl für das Handling des geiehenen Wohnwagens oder Reisemobils
zu bekommen, ist es ratsam, vor der Fahrt zumindest einige Runden
auf einem Parkplatz zu drehen. Wenn Sie mehr lernen wollen: Intensive
Fahrkurse werden von Automobilclubs und Wohnmobilherstellern angeboten.
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Vorschriften für Beifahrer
Während sich im fahrenden Wohnwagen keine Personen aufhalten dürfen,
können in Reisemobilen die Passagiere während der Fahrt auf Sitzen
mit Gurten Platz nehmen. Kinder brauchen wie im Pkw ein passendes
Rückhaltesystem. Sitze quer zur Fahrtrichtung sind tabu. |
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Richtiges Heizen und Lüften in der kalten Jahreszeit
Uns ist selten bewusst, wie groß die Wassermengen sind, die bei
normaler Nutzung in einem Reisemobil oder Wohnwagen freigesetzt
und von der Luft aufgenommen werden. Allein im Schlaf gibt eine
Person pro Nacht über Haut und Atemluft etwa einen Liter Wasser
ab. Außerdem wird die Luft bei Kochvorgängen, beim Geschirrspülen,
Duschen und Waschen mit Wasserdampf angereichert.
Die nachstehenden Empfehlungen sollen helfen, unter Berücksichtigung
der technisch-physikalischen sowie hygienischen Anforderungen energiesparend
zu heizen und zu lüften:
- Heizen Sie den Aufbau ausreichend und vor allem möglichst kontinuierlich!
Die Wandoberflächentemperatur in mäßig gelüfteten Aufbauten sollte
15°C - 17°C möglichst nicht unterschreiten. Das erfordert
Raumlufttemperaturen von etwa 18°C.
- Unterbinden Sie die Luftzirkulation nicht! Das ist besonders
wichtig an den Außenwänden der Schränke. Entsprechende Luftschlitze
nicht mit Wäsche oder ähnlichem verdecken.
- Lüften Sie bedarfsgerecht und dennoch energiebewusst. Dies gelingt
am besten durch kurzes, intensives Lüften. Sie sollten deshalb
Dachluken, Fenster und Tür kurzfristig weit öffnen und nach Möglichkeit
Durchzug schaffen. Nach etwa zehn Minuten ist die verbrauchte
feuchte Raumluft durch trockene Frischluft ersetzt, die nach Erwärmung
wieder zusätzlichen Wasserdampf aufnehmen kann. Der Vorteil dieser
"Stoßlüftung" ist, dass mit der verbrauchten Luft nur die darin
enthaltene Wärme entweicht, während die in den Wänden und Einrichtungsgegenständen
gespeicherte, viel größere Wärmemenge im Raum bleibt und nach
dem Schließen der Fenster mithilft, die Frischluft schnell wieder
auf die gewünschte Temperatur bringen.
- Vermeiden Sie Dauerlüften während der Heizperiode. Offene Fenster
verursachen ein Mehrfaches an Wärmeverlust gegenüber einer "Stoßlüftung".
- Drehen Sie beim Lüften die Heizung zurück. Aber Vorsicht bei
Frost! Ein Abdrehen der Heizung darf nur bei einer kurzen Stoßlüftung
erfolgen, sonst besteht die Gefahr, dass das Wasser einfriert.
- Größere Wasserdampfmengen, die z.B. beim Kochen oder Duschen
entstehen, sollten durch gezieltes Lüften des Raumes sofort nach
außen abgeführt werden.
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Vignettenpflicht in Österreich
Für Wohnmobile und Kraftfahrzeuge mit Campinganhänger eglten folgende
Vignettenpreise:
Kraftfahrzeuge bis zu einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht von
3.5 t, wobei das Gesamtgewicht eines Anhängers zu dem des Zugfahrzeuges
nicht addiert wird
Jahres-Vignette
2-Monats-Vignette
10-Tages-Vignette |
72,60 €
21,80 €
7,60 €
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Zu weiteren Information können Sie sich die Broschüre
"Bemautung
von Wohnmobilen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen"
der Asfinag herunterladen (PDF, 1.12 MB)
Aus gegebenen Anlass möchten wir auf folgende kritische Streckenabschnitte
hinweisen, auf denen es in der Vergangenheit zu ungewolltem Auffahren
auf das vignettenpflichtige Straßennetz gekommen ist.
Achtung: A13 Brennerautobahn Richtung Norden, letzte Abfahrtsmöglichkeit
vor Beginn des vignettenpflichtigen Straßennetzes ist INNSBRUCK-SÜD.
Achtung: Landecker-Tunnel ist vignettenpflichtig!
Achtung: A14 Rheintalautobahn, Vignettenpflicht bei Bregenz ab
der Autobahnauffahrt Hörbranz-Lochau in Richtung Deutschland.
Detailpläne hierzu finden Sie hier...
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Papierverlust
Groß ist der Schreck, wenn man im Ausland feststellen muss, dass
Geld und Papiere verloren gingen oder gestohlen wurden. In dieser
Situation gilt es zunächst einmal kühlen Kopf zu behalten. Die folgenden
Tipps werden Ihnen helfen, die Situation zu meistern:
- Beugen Sie vor: Machen Sie schon zuhause Kopien von allen wichtigen
Dokumenten und bewahren Sie diese im Urlaub getrennt von den Originalen
auf. Nehmen Sie 2 Passbilder mit, damit im Urlaub schnell Ersatzdokumente
ausgestellt werden können.
- Notieren Sie alle wichtigen Nummern: Telefon-, Scheckkarten-,
Kreditkarten-, Pass-, und Banknummern auf einem Zettel, den Sie
zusätzlich bei Freunden oder Verwandten hinterlassen. Im Fahrzeug
ist der Zettel an einen sicheren Ort geklebt. Eine Checkliste
finden Sie hier...
- Notieren Sie alle Sperr-Telefonnummern Ihrer Karten. Wir haben
für Sie diese Notfallnummern hier
zusammengestellt.
- Im Falle des Falles: Zuerst die Polizei verständigen (Protokoll
für die Versicherung). Dann so schnell wie möglich Bankkonten,
Kreditkarten etc. sperren lassen. Zahlt Ihr Kreditkarten-Unternehmen
ein Notfallgeld? (Vor Antritt der Reise erkundigen)
- Botschaft oder Konsulat des Urlaubslandes ansprechen, um Ersatzpapiere
zu bekommen. Hierzu benötigen Sie die Verlustbescheinigung der
Polizei und die beiden Passbilder. Autopapiere, Führerschein und
Personalausweis können Sie nur in Deutschland bekommen.
- Extra-Tipp:
Scannen Sie Ihre Papiere zuhause in Ihren Computer und senden
Sie diese Dokumente an Ihre eigene E-Mail Adresse. So können Sie
im Urlaub an jedem Ort der Erde eine Kopie Ihrer Papiere ausdrucken.
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Wie sichere ich mein Heim bei Abwesenheit?
Urlaubszeit ist Einbruchzeit. Als Urlauber sollte man zuhause den
Eindruck erwecken, dass das Haus oder die Wohnung bewohnt ist. Grundsätzlich
ist die Sicherheit des Anwesens durch eine intakte Nachbarschaft
erhöht. Dieses gilt besonders für Bewohner in Mehrfamilienhäusern,
denn hier werden allein 35 % aller Einbrüche verübt. Darum:
- Die Haustür-Schlüssel an eine Vertrauensperson abgeben
- Den Briefkasten leeren lassen
- Im Garten oder auf dem Balkon Kinder-Spielzeug liegen lassen
- Die Hausschlüssel nicht in der Nähe der Tür verstecken (Blumenkübel,
Steine)
- Einstiegshilfen wie Gartenmöbel, Leitern und Mülltonnen einschließen
- Auf dem Anrufbeantworter nicht den Urlaub verkünden
- Alle Türen zwei Mal abschließen
- Wertsachen an sicheren Orten (Banksafe) aufbewahren, nicht etwa
an Einbrechern bekannten Orten wie: Schlafzimmer- oder Küchenschrank
- Mit Zeitschaltuhren Lampen und Radios ungleichmäßig ein- und
ausschalten (Nicht die ganze Nacht laufen lassen, um die Nachbarn
nicht zu verunsichern.)
Mehr interessante Tipps finden Sie auch auf dieser Polizei-Seite.
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Handyverlust im Urlaub
Der erste Schritt: die Karte des Telefons sofort sperren lassen!
Sofern der Dieb oder Finder auf Kosten des Handy-Besitzers telefoniert,
kann das nämlich teuer werden. Je nach Vertragspartner haftet der
Besitzer für die bis zur Verlustmeldung angefallenen Gesprächskosten.
Der ADAC empfiehlt, sich die wichtigsten Nummern zu notieren, d.h.
- die Notrufnummer des Anbieters
- die eigene Handynummer
- das Kennwort oder die Geheimzahl
- die Seriennummer des Geräts (Imei-Nummer)
- die Nummer der SIM-Karte
Diese Daten werden vom Anbieter und der Polizei benötigt. Die Imei-Nummer
ist deshalb wichtig, damit der Dieb das Gerät nicht mittels einer
anderen Karte nutzen kann. Die Nummer besteht aus 15 Ziffern und
man findet sie hinter dem Akku des Geräts. Um sie auf dem Display
abzulesen, muss der Tastencode
Stern - Raute - null - zwei - Raute
eingegeben werden. Wenn das Handy irgendwo vergessen wurde hilft
es manchmal, die eigene Nummer zu wählen. Vielleicht handelt es
sich am anderen Ende ja um einen ehrlichen Finder.
Da bei Verlust des Handys auch die persönlichen Telefonnummern verloren
gehen, ist es ratsam, diese vor der Reise zusätzlich zu notieren.
Die Notfallnummern zum Sperren des Handys finden Sie hier…
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